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Sanierung "Maria Rosengarten"

Das von der Bedeutung, Dauer und Kosten größte Projekt für die Stadt Bad Wurzach in den vergangenen Jahren ist die Sanierung des ehemaligen Klosters "Maria Rosengarten. Infolge des Rückzugs des Ordens der "Armen Schulschwestern" als Nutzer hat die Stadt das Gebäude und Grundstück Ende 2006 erworben. Nach vielfältigen Diskussionen und dem Nichtzustandekommen einer Investorenlösung hat sich die Stadt letztlich dafür entschieden, das Gebäude öffentlichen Nutzungen zuzuführen.

Die Förderung der insgesamt ca. 9,5 Mio. Euro kostenden Maßnahmen erfolgt vorwiegend aus Mitteln der Städtebauförderung.

Gebäude:

Der nicht historische Flügel des Altgebäudes wurde abgebrochen und durch einen funktionalen eingeschossigen Neubau ersetzt, in dem seit 2013 die Ausstellung "Moor Extrem" und die "Bad Wurzach Info" ihre Heimat haben.

Der historische Altbau wurde ab 2011 in enger Abstimmung mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden saniert und die entsprechenden Arbeiten im April 2017 weitestgehend fertiggestellt. Dort sind mittlerweile die Verwaltungsräume des Naturschutzzentrums Bad Wurzach, die städtische Bücherei, ein barrierefreier Sitzungssaal, das städtische Archiv sowie der Tafelladen Bad Wurzach untergekommen. Weitere Informationen finden Sie unter mehr.

Außenanlagen:

Im Zuge der Sanierung wurden auch die Außenanlagen saniert. Hierfür wurde das frühere Gebäude des Naturschutzzentrums abgebrochen und damit Raum für einen künftig deutlich größeren "Klosterplatz" als zentraler Platz und Verbindung zwischen Innenstadt, Kurhaus, dem künftigen Hallenbadstandort sowie den Kureinrichtungen geschaffen.

Die Gesamtkosten für die Gestaltung der Außenanlagen sowie der Renaturierungsmaßnahmen an der "Wurzacher Ach" im Bereich des Klosterplatzes werden sich auf voraussichtlich 2,3 Mio. Euro belaufen. Die entsprechenden Arbeiten erfolgten von August 2015 bis April 2017. 

Baustand Außenanlagen, Juli 2016: