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Aussichtsturm Wurzacher Ried

Ausgangslage/Ziel:

Seit längerer Zeit gibt es Überlegungen, im Wurzacher Ried einen Aussichtsturm zu bauen, um das Wurzacher Ried - das größte intakte Hochmoor Mitteleuropas und mehrfach vom Europarat mit dem Europadiplom ausgezeichnet - für Naturinteressierte und auch als touristisches Highlight besser sicht- und erlebbar zu machen. Der Bau eines Aussichtsturmes war zudem auch eine der Anregungen des Europarats bei der letzten Diplomverlängerung für das Wurzacher Ried im Jahr 2019.

In einem ersten Schritt wurde im Jahr 2015 das Stadtbauamt Bad Wurzach vom Stiftungsrat beauftragt, die grundsätzliche Umsetzung dieser Überlegungen in einer Machbarkeitsstudie zu prüfen. In diesem Zusammenhang wurden, zusammen mit dem Naturschutzzentrum, auch mögliche Standorte überprüft, als am besten geeigneter Standort hat sich der bereits befestigte Platz beim ehemaligen Torfwerk Haidgau bestätigt. Eine dort durchgeführte Baugrunduntersuchung der Firma Baugrund Süd liegt dem Stadtbauamt vor. Im Kern beschreibt das Gutachten, dass an diesem Standort ein tragfähiger Untergrund in einer Tiefe von ca. 7m besteht. Dies bedeutet, dass eine Gründung mit Bohrpfählen am Standort technisch möglich ist. Bei allen durchgeführten Orts-Terminen wurde darüber hinaus festgestellt, dass eine Höhe von deutlich mehr als 30m notwendig ist, um über die Baumwipfel einen guten Ausblick über die früheren Torfabbaugebiete, die Renaturierungsflächen und das unberührte Hochmoor zu erhalten.

Derzeit ist ein Besuch im Ried grundsätzlich nur auf ausgewiesenen Wegen sowie im Rahmen von speziellen Führungen möglich. Das Ried in seiner ganzen Ausdehnung mit seiner einzigartigen, zentralen Hochmoorweite bleibt dem Besucher aber verborgen. Das möchte auch die Naturschutzverwaltung ändern, denn wenn bei der Allgemeinheit das Bewusstsein für die Schönheit und Einmaligkeit des Wurzacher Rieds besteht, dann gibt es auch Verständnis für die naturschutzfachlichen Einschränkungen. Mit einem Turm würde das Ried hier „wieder näher an die Stadt heranrücken“. Über den Blick ins Ried hinaus würde sich zudem auch ein schöner Blick von oben ins Stadtbild ermöglichen und die enge Verbundenheit von Stadt und Ried zeigen. Auch aus Sicht der Stadtentwicklung ist es folgerichtig und konsequent, die vor Ort starken Themenbereiche Natur, Gesundheit und Tourismus als Schwerpunkte noch weiter zu stärken.

Der Turm im Ried soll damit ein elementarer Baustein im Zukunftskonzept der Stadt werden, mit dem auch die Inhalte des Markenkerns Bad Wurzachs „Erlebnis Moor zwischen Oberschwaben und Allgäu“ verstärkt und in die bisherige touristische Strategie der „Moorerlebniswelt“ eingefügt werden. Das Projekt würde damit auch die zuletzt getätigten Investitionen in die touristische Infrastruktur Bad Wurzachs ergänzen und die strategische Ausrichtung ergänzen und fortführen.

 

Folgende Schritte wurden bereits umgesetzt:

  • Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2015 (in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Wurzacher Ried).
  • Planungsbeschluss im Gemeinderat am 15.06.2020 mit dem Auftrag an die Verwaltung, die Planung des Aussichtsturms im Wurzacher Ried am Standort beim Haidgauer Torfwerk im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung zu beginnen sowie einen Antrag auf Förderung aus dem Tourismusinfrastrukturprogramms des Landes vorzubereiten. 
  • Öffentliche Vorstellung der eingereichten Plan-Vorentwürfe von vier Architekturbüros (im Rahmen der o.g. Mehrfachbeauftragung) im Gemeinderat am 05.10.2020 mit anschließender nichtöffentlicher Beratung.
  • Auswahl des Vorentwurfs des Architekturbüros GMS aus Isny in der Sitzung des Gemeinderats vom 19.10.2020. Auf dieser Grundlage sollen die weitere Planung und Antragsstellung von Fördermitteln aus der Tourismusförderung weitergeführt werden.

 

Eindruck vom Vorentwurf Büro GMS, Isny