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Bad Wurzach erhält 350.000 Euro aus der Städtebauförderung

Erneut gibt es erfreuliche Nachrichten aus Stuttgart in Sachen „Maria Rosengarten“. Das Finanz- und Wirtschaftsministerium hat für das laufende Jahr weitere 350.000 Euro für die Sanierung des Gebäudes und die Erstellung der Außenanlagen bewilligt. Damit beläuft sich die Gesamtsumme der zugesagten Finanzmittel auf mittlerweile knapp 5 Millionen Euro.

„Wir freuen uns sehr, dass wir trotz der Vielzahl von Förderanträgen im Land wieder berücksichtigt wurden“, begrüßt Bürgermeister Roland Bürkle die kontinuierliche Förderung aus Städtebauförderungsmitteln. „Ich möchte mich bei den Verantwortlichen im Ministerium allen voran Herrn Staatssekretär Hofelich sowie bei unserem Landtagsabgeordneten Paul Locherer dafür ausdrücklich bedanken.“

Gleichzeitig hofft die Stadt im kommenden Jahr auf weitere Fördermittel, um die Kosten für die Sanierung des Gebäudes und die Fertigstellung des neuen „Klosterplatzes“ weiter abfedern zu können. „Angesichts der bislang wirklich großartigen Unterstützung durch das Land bin ich in diesem Punkt zuversichtlich“, so Bürkle weiter.

Bad Wurzach gehört 2016 zu einer von 348 geförderten Maßnahmen aus dem Städtebauförderprogramm in Baden-Württemberg, davon 61 Neumaßnahmen und 287 bereits laufende Projekte. Laut Ministerium sei die Nachfrage nach Fördermitteln aus dem Programm drei bis vier Mal so hoch wie das zur Verfügung stehende Bewilligungsvolumen. Insgesamt 11 Projekte aus dem Landkreis werden aus dem Topf in diesem Jahr mit gefördert.

Die Eröffnung des Gebäudes Maria Rosengarten soll im Frühjahr 2017 stattfinden. Bis dahin sollen auch die Außenanlagen weitestgehend fertiggestellt sein. Es entsteht ein für Bürger und Gäste der Stadt Bad Wurzach vielfältig nutzbarer Gebäudekomplex. Im historischen und denkmalgeschützten Teil des Gebäudes werden künftig unter anderem das Naturschutzzentrum, die Stadtbücherei, Vereinsräume sowie ein barrierefreier Multifunktions-/Sitzungssaal untergebracht sein.