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Bauarbeiten für neues Hallenbad haben begonnen

Der Spatenstich für das neue Hallenbad ist auf großes Interesse gestoßen. Neben den Bundestagsabgeordneten Josef Rief und Martin Gerster, zahlreichen Gemeinderäten und interessierten Bürgern sowie Vertretern der Planung und Baufirmen waren vor allem auch viele der möglichen künftigen Nutzer am 26. Februar auf der Baustelle zugegen, darunter viele Schülern aus mehreren Wurzacher Schulen und Vertreter der DLRG.

Bürgermeisterin Alexandra Scherer freute sich in ihrer Ansprache über das große Interesse zum feierlichen Baubeginn und begrüßte insbesondere verschiedene Beteiligte, die am Bau und der Umsetzung beteiligt oder verantwortlich sind, darunter auch die Bundestagsabgeordneten, die sich für den Zuschuss aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eingesetzt hatten, Stadtbaumeister Matthäus Rude als Projektleiter der Stadt, Architekt Wolfgang Gollwitzer sowie weitere Planer und Vertreter der für den Rohbau verantwortlichen Baufirma Kutter. „Heute ist ein guter Tag für die Zukunft der Stadt“, so die Bürgermeisterin in ihrem Grußwort. Heutzutage sei es keineswegs mehr selbstverständlich, dass eine Stadt ein neues Bad baue, weshalb sie auch ihren Dank an die anwesenden Gemeinderäte für ihre Weitsicht und Standhaftigkeit in dieser Frage richtete.

Stadtbaumeister Matthäus Rude berichtete im Anschluss noch einmal in groben Zügen über den von vielen Gesprächen und Entscheidungen geprägten Weg bis zum Spatenstich, begonnen von einer Bürgerversammlung im November 2011 in Hauerz bis hin zur nun anstehenden baulichen Umsetzung. Ein Großteil der Arbeiten sei in den Sitzungen vom 24.09.2018 und 25.02.2019 auch bereits vergeben worden. Daneben verwies er auf die besondere Bedeutung des Bades. Rund 3.000 Schülerinnen und Schüler in der Gemeinde von insgesamt 13 Schulen hätten hier allein in den letzten Jahren die Möglichkeit für Schwimmunterricht gehabt. Die Bedeutung, Schwimmen zu erlernen sei nicht zu unterschätzen. „2018 sind 504 Menschen in Deutschland ertrunken.“ Das Bad könne hier insofern helfen, auch künftig Leben zu retten.

Architekt Wolfgang Gollwitzer ging vor dem eigentlichen Spatenstich mit Pressefoto noch auf das architektonische Konzept des neuen Bades ein. Das fünfeckige Gebäude mit einer Fläche von 1.670 qm Fläche und seiner markanten Fassade könne eine „Perle für Bad Wurzach“ werden. Er freue sich, dass er als Architekt, dieses Bad für Bad Wurzach umsetzen dürfe. Positiv abgerundet wurde der Spatenstich durch das tolle Wetter und die Idee, den Spatenstich auf der Grundfläche für das künftige Hallenbad durchzuführen. Die Baufirma Kutter hatte dafür extra den um den Grundriss der Baufläche liegenden Bereich im Vorfeld schon abgeschoben und so die Abmessungen des Bades schon einmal sichtbar gemacht.

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