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Blühstreifen sorgen für farbenfrohe Abwechslung

Foto: Stadt Bad Wurzach, Martin Tapper Die Mitarbeiter des Grünteams freuen sich über die blühenden Streifen

Der erhebliche Rückgang heimischer Insekten ist ein Thema, das derzeit viele beschäftigt. Der städtische Bauhof hat sich in diesem Zusammenhang zuletzt an der Aktion „Blühende Verkehrsinseln“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg beteiligt und im Frühjahr rund 1.300 m² mit sogenannten „Blühstreifen“ angesät.

Seit Jahren schon verfolgt der Bauhof im Rahmen von allgemeiner Grünpflege und Stadtmarketing das Konzept, regelmäßig blühende und dennoch pflegeleichte Bewirtschaftungsflächen zu erreichen, die einladend auf Bürger und Gäste wirken. So wurden in diesem Rahmen beispielsweise in den vergangenen Jahren schon verschiedene Ortseingänge und Verkehrsinseln neu bepflanzt und gestaltet.

„Mit der aktuellen Pflanzung von Blühstreifen können wir dabei gleich mehrere Aspekte gleichzeitig abdecken“, berichtet Erika Dennenmoser, Leiterin des Grünteams im städtischen Bauhof. Neben dem farbenfrohen Erscheinungsbild insbesondere zur Blütezeit würden die speziell ausgesuchten Blumenmischungen nämlich Lebensraum für zahlreiche Insektenarten bieten. „Deshalb haben wir uns auch gerne an der Aktion des Verkehrsministeriums beteiligt, um hier vor Ort ebenfalls einen weiteren Beitrag zum Arten- und Naturschutz zu leisten“.

Anfang Mai habe der Bauhof insgesamt im Kernort rund 1.300 m² Fläche mit den entsprechenden Blühstreifen neu eingesät, beispielsweise in der Memminger Straße, Biberacher Straße, Leutkircher Straße, beim Leprosenhaus, beim Baubetriebshof sowie mit einer Fläche von knapp 500 m² auch im Kurpark. Dass man sich damit auch an einer Prämierung durch das Ministerium habe beteiligen können, sei zusätzlicher Anreiz gewesen. „Aber auch wenn man nicht ausgezeichnet wird, haben Stadtbild und Natur auf jeden Fall gewonnen“, so Dennenmoser. In den einzelnen Blühstreifen würden sich nämlich bereits jetzt zahlreiche Bienen und Insekten tummeln.

Bei den verwendeten Blumenmischungen handle es sich um eine Mischung aus einjährigen und mehrjährigen Pflanzen, um bereits im ersten Jahr einen sichtbaren Effekt zu erhalten. „Ca. 30 verschiedene Blumenarten sind in den einzelnen Blühstreifen vorzufinden“, erläutert die Grünteamleiterin weiter. Um den Unkrautwuchs einzudämmen, seien vor der Bepflanzung extra die Böden ausgetauscht und eine nährstoffarme Bodengrundlage geschaffen worden. „Wir hoffen, dass damit auch der Pflegeaufwand in den kommenden Jahren überschaubar bleibt“.