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Ein humorvoller Abend mit den Schrillen Fehlaperlen

Die Schrillen Fehlaperlen und deren Gitarrist Ferdi brachten am Samstag, 21. November 2015 den ausverkauften Kursaal in Bad Wurzach zum Lachen, Klatschen und Schmunzeln. Mit ihrem schwäbischen Gesang verzauberte die sympathische Gruppe das Publikum und sorgte einen Abend lang für hervorragende Unterhaltung und einige Lachtränen. Unter dem Motto „Liebe, Frust und Leberwurst“ nahmen die Fehlaperlen aus Neufra den Alltag der Frauen auf die Schippe, während Gitarrist Ferdi das Schicksal der Männer humorvoll zum Besten gab. Selbstverständlich brachten die Fehlaperlen auch den Hit „Aber mir roicht’s“, mit dem die Gruppe bekannt wurde, zu Gehör.

Die Damen aus Neufra im Fehlatal boten nicht nur einen Genuss für’s Ohr und die Lachmuskeln, sondern auch für’s Auge. Gleich zu Beginn wurde dem Publikum schmackhaft gemacht, dass sich das Outfit der Fehlaperlen bei jedem Programmpunkt steigern würde. Passend zum jeweiligen Lied präsentierten sie sich in Dirndln, Abendkleidern oder im Urlaubslook. So sangen sie über Reisen nach Spanien oder Capri, auf denen manche nach der Liebe suchen, um dann festzustellen: Das Gute liegt so nah, mit dem Ehepartner daheim ist’s auch ganz gut, und ein bisschen Frust gehört in einer Beziehung manchmal einfach dazu.

Der einzige Mann im Bunde, Ferdi, führte mit vielen Anekdoten und einer einmaligen Gestik durch’s Programm und begleitete die Gesänge gekonnt mit der Gitarre. Während die Fehlaperlen ihr Outfit wechselten, sang er von verzweifelten Ehemännern im Supermarkt auf der Suche nach Basmati-Reis. Ebenso stellte er fest, dass Deutsch keine romantische Sprache sei und präsentierte daher ein Liebeslied in verschiedenen Sprachen und mit einem „Finish auf Finnisch“. Von sich selber sagte er, dass er gern Gitarrist bei AC/DC gewesen wäre, doch auch in der Frauenband fühlt er sich sichtlich wohl.

Mit einer natürlichen Art und Selbstironie vermittelten die Hobbysänger, dass sie auf der Bühne einfach Spaß haben. Daher brauchten sie nicht einmal den Underberg, den Sie aus Angst vor dem Lampenfieber vorsichtshalber eingesteckt hatten. Diese gute Laune übertrug sich auch auf das Publikum, welches sich vor Lachen bog. Ein Loblied auf die Leberwurst war übrigens nicht zu hören, obwohl man dies aus dem Motto hätte schließen können. Die Gruppe verzichtete nach eigenen Angaben aus Rücksicht auf die Gruppe der Veganer und Weight Watchers bewusst darauf.

Irgendwann war das Outfit der Damen nicht mehr zu übertreffen und das Programm neigte sich dem Schluss zu. Als zweite Zugabe kündigten die Fünf mit dem Lied „I will hoim ins Fehlatal“ das Ende Ihres Auftritts an. Das Fazit der Schrillen Fehlaperlen lautete: Mit Charme und Sexappeal erreicht man ganz viel. Erreicht haben sie an diesem Abend in Bad Wurzach definitiv, dass sie sich in die Herzen der Zuschauer sangen. Für 2016 sind die Schrillen Fehlaperlen bereits ausgebucht, doch 2017 würden sie mit ihrem neuen Programm gern wieder nach Bad Wurzach kommen.