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Lebendige Dorfmitte in Haidgau kann bald genutzt werden

Eindruck von der neuen lebendigen Dorfmitte am Spielplatz neben der Turn- und Festhalle

Stadtbaumeister Matthäus Rude erläutert die Herstellung der barrierefreien Bushaltestelle

Mit einer kleinen Corona-gerechten Feier im Beisein von Bürgermeisterin Alexandra Scherer, Ortsvorsteherin Ernestina Frick, Ortschaftsrat Haidgau, den am Bau Beteiligten sowie Vertretern der Presse wurde die neue Lebendige Dorfmitte am 23. September samt barrierefreier Bushaltestelle offiziell „eingeweiht“. Die Arbeiten konnten zuletzt planmäßig und im vorgesehenen Kostenrahmen fertiggestellt werden.

„Heute ist ein toller Tag für unsere Ortschaft“, freute sich Ortsvorsteherin Ernestina Frick. „Mit der lebendigen Dorfmitte haben wir nun einen Platz zur Begegnung zwischen allen Generationen, der zum Spielen und Verweilen einlädt. Ihren besonderen Dank richtete sie wie im Anschluss auch Bürgermeisterin Alexandra Scherer an alle bei der Neugestaltung beteiligten Akteure begonnen von der Baufirma Karg, Landschaftsplaner Martin Kappler, Bauamt und Bauhof sowie an alle freiwilligen Helfer vor Ort. Gerade die tatkräftigen Eigenleistungen seien hervorzuheben. „Das war eindeutiger Beleg, dass die Bürgerinnen und Bürger von Haidgau diese Dorfmitte auch wollen.“, so Bürgermeisterin Scherer. Dass die Kosten insgesamt samt barrierefreier Bushaltestelle mit rund 170 000 Euro ca. 23 000 Euro unter der geplanten Kostenberechnung blieben, sei ebenso erfreulich wie die Förderung mit 67 000 Euro aus dem Programm „Leader“.

Stadtbaumeister Matthäus Rude und Landschaftsplaner Martin Kappler erläuterten vor Ort die Maßnahmen zur Schaffung der barrierefreien Bushaltestelle und zur lebendigen Dorfmitte näher. Letztere umfasst insbesondere den neu gestalteten Spielplatz hinter der Grundschule, der als „Highlight“ auch eine kleine Seilbahn beinhaltet, Spielgeräten für Kinder und Jugendliche neben der Turn- und Festhalle (Basketball, Tischtennis, Fußball) sowie einen kleinen Platz als „Generationentreff“ wo zeitnah noch Bänke und Tische aufgestellt werden sollen. Um die Bushaltestelle barrierefrei ausgestalten zu können, hätten laut Stadtbaumeister Rude nicht nur der Bordstein erhöht und mit angeformter Fahrkante ausgestattet oder Leitstreifen im Bodenbelag als Orientierungshilfe für sehbehinderte Menschen eingebracht, sondern auch die Straße etwas verbreitert werden müssen, damit zwei Busse bei Bedarf aneinander vorbeifahren können. Hierdurch seien auch die angefallenen Kosten in der Summe erklärbar.

Bei aller Freude über die gelungenen und zügigen Arbeiten musste Ortsvorsteherin Frick noch einen kleinen „Wermutstropfen“ verkünden: „Die Nutzung des Spielplatzes wird erst in einigen Wochen möglich sein, wenn die Spielgeräte abgenommen sind und damit der dortige Rasen noch ausreichend gut anwachsen kann.“ Dafür werde die Freude der Kinder dann aber sicher umso größer sein, wenn auch der Spielplatz freigegeben ist.