„KI-Hackathon Oberschwaben“ verbindet Nachwuchskräfte und Unternehmen
Unter dem Motto „1 Tag. 1 Team. 1 echte KI-Lösung“ hat im Kurhaus Bad Wurzach der erste „KI-Hackathon Oberschwaben“ stattgefunden. Bei dieser Veranstaltung arbeiteten Auszubildende und dual Studierende aus Ausbildungsbetrieben in 14 Teams an konkreten KI-Lösungen für ihre Betriebe. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am Abend vor Fachpublikum und Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung.
Innerhalb eines Tages entwickelten die Teilnehmenden anwendungsorientierte Prototypen für reale betriebliche Fragestellungen. Die Bandbreite der erarbeiteten Projekte war groß: Sie reichte von Assistenztools für tägliche Aufgaben für Auszubildende und Lösungen zur Unterstützung des Berichtshefts, über Chatbots für Bürger und Touristen bis zu Kalkulationshilfen für die Angebotserstellung sowie automatisierte Prüfungen von Leistungsverzeichnissen.
Die Teams wurden von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. begleitet, die Impulse zu Methoden, Datenaufbereitung und Einsatz geeigneter KI‑Werkzeuge gaben.
Format stärkt digitale Kompetenz junger Menschen
Für die beteiligten Betriebe bot der „KI-Hackathon“ die Chance, konkrete Ideen, frische Perspektiven und potenzielle Nachwuchskräfte kennenzulernen. Die Teilnehmenden erhielten zugleich einen praxisnahen Einblick in die Anwendung von Künstlicher Intelligenz – ohne zwingende Programmierkenntnisse. Das Format stärkt damit sowohl die digitale Kompetenz junger Menschen als auch die Innovationsfähigkeit regionaler Unternehmen.
„Innovation entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen und gemeinsam an Lösungen arbeiten“, so Simon Lechner, Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Bad Wurzach. Der „KI-Hackathon“ sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit und junge Kreativität greifbare Ergebnisse liefern können.
Der „KI-Hackathon“ ist ein Kooperationsprojekt der Städte Bad Wurzach, Bad Waldsee und Leutkirch.

