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Arnach

Ortschaftsverwaltung
St. Ulrich-Str. 6
Tel.: 07564 / 91048
Fax: 07564 / 3023401
ov.arnach@remove-this.bad-wurzach.de

Ortsvorsteher
Herr Michael Rauneker
Tel.: 07564 / 91058
michael.rauneker@remove-this.bad-wurzach.de

Sekretariat
Frau Gabriele Morgen

Ortschaftsrat
Vertreter des Ortschaftsrats

Öffnungszeiten der Ortschaftsverwaltung
Montag: 8:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag: 15:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch: 8:00 bis 13:00 Uhr
Donnerstag: 15:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Einwohnerzahl
1.301 (Stand 30.06.2015)

Gemarkungsfläche
1.911 ha

Höhenlage
650-750 m

Trenner

Kirche Arnach

Entfernung nach Bad Wurzach
7 km

Öffentliche Einrichtungen

Hinweis für die Wintermonate
Für Wintersportbegeisterte gibt es in Arnach in Abhängigkeit von der Witterung und der Schneelage in den Wintermonaten regelmäßig das Angebot für eine Loipe (Langlauf). Weitere Informationen unter mehr.

Beschreibung und Geschichte

Arnach liegt südlich von Bad Wurzach und ist der größte Teilort der Gemeinde nach der Kernstadt. Sehenswert ist die reich ausgeschmückte Barockkirche St. Ulrich und St. Margareta. Ausgebaute Wanderwege erschließen den Blick auf die Alpenkette. Bademöglichkeiten gibt es in den Naturseen der Brunnenweihergruppe. Eine gemütliche Einkehrmöglichkeit im Ort bietet der Gasthof „Kanone“. Im Teilort Brugg an der B 465 liegt das Gasthaus Rosengarten, ein gutbürgerliches Speiselokal. Busverbindungen gibt es nach Bad Wurzach, Leutkirch und Wangen.

Der Name Arnach taucht erstmals in einer Urkunde des Jahres 941 auf, nach der ein Berngarius de Arnac von seinen Gütern in Rötsee Grund und Boden an den seligen Einsiedler Ratperonius schenkte. Der Arnacher Wald (silva Arinanc) wird 1043 in einer Schenkungsurkunde genannt; in einer Urkunde von 1274 liest man von einem Rudolf von Arnach; in einer Tauschurkunde des Jahres 1275 stehen als Zeugen ein Heinricus et Conradus Vogelarii de Arnach samt Heinricus viceplebanus de Arnach.
1816/17 herrschte eine große Hungersnot in der ganzen Landschaft um Arnach. Unter dem Treiben der Räuberbande des Schwarzen Vere 1818/19 hatte in dieser Zeit auch Arnach schwer zu leiden.

Das 1898 erbaute alte Schulhaus wurde bei Einführung der Mittelpunktschule und des 9. Schuljahres zu klein; im Jahre 1961 wurde ein schöner Neubau mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken am Ortsrand errichtet. 1975 konnte daneben auch ein neuer Kindergarten eingeweiht werden; eine Zusage aus dem Eingliederungsvertrag der Stadt Bad Wurzach wurde damit Wirklichkeit. 1989 wurden 6 Klassenräume an die Schule angebaut und die Grund- und Hauptschule zusammengeführt.

Noch bevor die bis dahin selbstständige Gemeinde Arnach am 1. Juni 1973 in die Großgemeinde Bad Wurzach eingemeindet wurde, hatte die Gemeinde dank des Weitblicks von Bürgermeister Eugen Vogt (seit 11.5.1945 Bürgermeister von Arnach) und seiner Gemeinderäte schon eine sehr gute Gemeindewasserversorgung und eine Ortskanalisation. Im Jahr 1997 wurde die Ortsdurchfahrt neu gebaut. Zuvor brachte die Dorfsanierung ein schöneres Ortsbild.

Heute ist Arnach ein Ortsteil der Stadt Bad Wurzach, der aber seine kulturelle Eigenständigkeit mit Musikkapelle, Sportverein und der Freiwilligen Feuerwehr auch in Zukunft erhalten wird.